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Gibt es denn keine Alternative?

Wie wäre es

  •        wenn der Arzt vor Regelmäßigkeit beim Alkoholkonsum warnen und über Folgen  aufklären würde? Denn die Regelmäßigkeit selbst kleinerer Mengen (Alkohol und auch Medikamente) ist ein Risikofaktor

  •         wenn er nicht auch noch Tabletten gegen die Schlafstörungen verschreiben würde? Das Zusammenspiel von Alkohol und Medikamenten wird oft unterschätzt

  •         wenn in der „altengerechten Einrichtung“ für ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten gesorgt werden würde? Zum Beispiel für Umgang mit Tieren – das muss durchaus nicht ein eigenes Haustier für jeden sein (obwohl ein kleines Tier sicher für das Personal zumutbar wäre)

  •        wenn therapeutische Maßnahmen für die Behandlung von Depressionen angeboten werden würden (hier werden auch riesige Erfolge mit Therapie-Hunden, selbst bei schwer geistig beeinträchtigten Menschen, gemacht)

  •        wenn zuerst einmal dafür gesorgt werden würde, dass die Bewohner sich „zuhause“ fühlen können, wenn gemeinsames stattfindet – zum Beispiel gesungen wird, und zwar die alten Lieder, die man in der Jugend gelernt hat...

  •       wenn man Kinderheime in die Nähe von Altenheimen bringen würde, und vielleicht dadurch das eine oder andere Kind eine Oma oder einen Opa finden würde

  •       wenn man älteren Menschen Aufgaben geben würde, statt sie von der Welt abzuschotten

  •       wenn vielleicht karitative Vereine in solchen Einrichtungen um Helfer werben würden und einen Teil ihrer Arbeit  in diesen Einrichtungen und für diese Einrichtungen erfüllen würden

Ist das tatsächlich nicht machbar und nicht zumutbar?

 

Die Bevölkerung wird immer älter.

 

Sorgen wir für ein menschenwürdiges Zuhause für unsere Eltern und Großeltern -

und auch deswegen, 

damit dafür gesorgt ist, wenn WIR einmal dort einziehen müssen.

 

© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der Alltagswelt e.V. (B. H.)

Stand: 25. Oktober 2008