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Für Mitbetroffene- also für Ehefrauen, Ehemänner, Freundinnen, Freunde, Kolleginnen oder Kollegen, Mütter, Väter, Kinder, Nachbarn, Vorgesetzte, Großmütter und Großväter, Tanten, Onkel, Cousins oder Cousinen, Bekannte, und, und, und....
Am Beispiel des Trinkens - es ist eine Form der Abhängigkeit, die sehr häufig vorkommt - wollen wir versuchen zu erläutern, auf welche Weise viele Dinge im Zusammenspiel ineinander greifen, damit der Mechanismus "Sucht" reibungslos funktioniert. Denn erst, wenn wir die Zusammenhänge erkennen, wenn wir begreifen, wo unser eigenen Möglichkeiten liegen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sind wir nicht mehr machtlos. Wir sind endlich in der Lage, wirklich gezielt etwas zu tun, sind nicht mehr gelähmt und können wieder hoffen.
Wir könnten, wenn Sie das möchten, mit Ihnen zusammen einige Dinge klären, damit Sie wieder klar sehen.
Wir könnten zusammen versuchen, Ordnung in Ihrem Kopf zu machen, damit Sie wieder in der Lage sind, einen Entschluss zu fassen - denn Sie müssen sich zu einer Sache entschließen - so oder so.
Bleiben oder gehen, aushalten oder kämpfen, sofort ein Ultimatum stellen oder noch eine Zeitlang ertragen, - es liegt in Ihrer Hand - verharren in diesem Zustand oder einen Neuanfang wagen. Und das, schon allein damit Ihre Gedanken wieder geordnet werden und ein wenig mehr Frieden in Ihnen herrscht.
Wenn Sie erst einmal zu einem Entschluss gekommen sind - dann wird alles um Sie herum nicht mehr so schlimm sein - und das ist doch schon mal eine positive Aussicht, oder?
Also, wenn Sie bereit sind, fangen wir auf der nächsten Seite an: Los geht es ... |
© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der Alltagswelt e.V. (B. H.)
Stand: 25. Oktober 2008