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TIPPS 4 - Was können Sie tun als Mitbetroffene/r? Jetzt erst können Sie etwas tun Wenn Sie nun durch Ihr liebevoll-konsequentes Verhalten deutlich gemacht haben, dass Sie auch meinen und tun werden, was Sie sagen, werden Sie auch Erfolg damit haben. Der Abhängige spürt genau, wann es ihnen ernst ist. Jetzt erst können Sie ihm die Möglichkeit gegeben, zu erkennen, dass er selbst es in der Hand hat, wie es weitergehen soll. Aber Sie haben keinen bleibenden Erfolg, wenn dieser Mensch nicht VON SICH AUS WÜNSCHT, dass dieser Zustand ein Ende finden möchte. Auf welche Weise wird das geschehen? Ziel muss es also sein, dem/der Betroffenen die Freiheit einer eigenen und vor allem eigenverantwortlichen Entscheidung zu lassen. Von dieser Person selbst muss der Wunsch kommen:
"Es muss aufhören - egal um welchen Preis" Machen Sie klar und deutlich in etwa folgende Aussagen:
Aus reiner Notwehr musste er gegen die Bekehrungsversuche anlaufen, um sich nicht als entmündigter, versagender Trinker zu fühlen.
Willensschwach und haltlos, so haben ihn alle angesehen - er wollte das auf keinen Fall sein.
Jetzt ist alles anders...
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© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der Alltagswelt e.V. (B. H.)
Stand: 25. Oktober 2008