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Allgemeine Nebenwirkungen - zentral wirksame Schmerzmittel (verschreibungspflichtig)
Zentral wirksame SCHMERZMITTEL gegen mittlere bis starke Schmerzen - verschreibungspflichtig
Anwendungsbeschränkung
- für zentral
wirksame Analgetika 1.Kinder unter
einem Jahr 2.Abhängigkeit
von Opioiden 3.Bewusstseinsstörungen 4.Störungen
des Atemzentrums und der Atemfunktion 5.Zustände mit
erhöhtem Hirndruck 6.Hypotension
bei Hypovolämie 7.Prostatahypertrophie
mit Restharnbildung 8.Gallenwegserkrankungen 9.Obstruktive
und entzündliche Darmerkrankungen 10.Phäochromozytom 11.Erhöhte
zerebrale Krampfbereitschaft 12.Pankreatitis 13.Myxödem Nebenwirkung Analgetika,
zentral wirksame Alle
Narkoanalgetika verursachen Übelkeit und wirken in unterschiedlichem Ausmaß
sedierend, obstipierend, atemdepressiv und suchtauslösend. Haut Schwitzen Pruritus,
Exanthem Muskel Rigidität Nervensystem
und Psyche Sedierung Schwindel Kopfschmerzen Atemdepression Zerebrale
Krampfanfälle insb. in höherer Dos. b. Kindern Stimmveränderungen
(Euphorie, gelegentlich Dysphorie) Veränderungen
der kognitiven und sensorischen Leistungsfähigkeit (z. B.
Entscheidungsverhalten, Wahrnehmungsstörungen) Veränderungen
der Aktiviertheit (meist Dämpfung, gelegentlich Steigerung) Besondere
Vorsicht: Abhängigkeit, Toleranzentwicklung, Entzugssyndrom Augen Miosis Gastrointestinaltrakt Mundtrockenheit Übelkeit,
Erbrechen Obstipation Spasmen der
Pankreasgänge Leber, Galle, Spasmen der
Gallengänge Herz, Kreislauf Orthostatische
Regulationsstörungen Hypotensive
Kreislaufreaktion Bradykardie Atemwege Bronchospasmen Urogenitaltrakt Tonuserhöhung
der Harnblase Blasenentleerungsstörungen Wechselwirkung Zentraldämpfende
Pharmaka und Alkohol Wirkungs-
und Nebenwirkungsverstärkung, insbesondere Atemdepression Opioidagonisten
(z. B. Morphin, Oxycodon, Hydromorphon, Pethidin)
<Wirkung
durch Opioide mit agonistisch/antagonistischen Eigenschaften abgeschwächt MAO-Hemmstoffe
<Mögliche schwere zentralnervöse Nebenwirkungen sowie Nebenwirkungen
auf die Atmungs- und Kreislauffunktion>
Intoxikation
Atemdepression!
Meist Miosis, oft auch Erbrechen, Kopfschmerzen, Harn- und Stuhlverhaltung. Später
Zyanose und Kreislaufkollaps: Durch Sauerstoffmangel Benommenheit, Koma mit
Areflexie und Atemlähmung. Gelegentlich (Kinder!) nur Krämpfe.
Therapie Wachhalten!
Atembefehle! Atemhilfe! Giftentfernung
bei Injektion: Umspritzung mit 1 mg
verdünntem Adrenalin; bei oraler Aufnahme: Magenspülung u. Umständen mit
rosafarbener Kaliumpermanganatlösung. Harnblasenkatheterismus. Sonstige
Therapie vgl. Barbiturate
Schlafmittel-Vergiftung. Besondere
Vorsicht: Alkohol, Barbiturate, Phenothiazinderivate. Scopolamin. Competitive Morphiatantagonisten können bei chron. Morphiatgebrauch akute Entzugssymptome auslösen!
Bei
umfangreicher Anwendung am Menschen hat sich kein Verdacht auf eine
embryotoxischelteratogene Wirkung ergeben. Auch der Tierversuch erbrachte keine
Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. Substanz
geht in die Milch über. Eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht
bekannt geworden. Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
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© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der Alltagswelt e.V. (B. H.)
Stand: 25. Oktober 2008