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Allgemeine Nebenwirkungen - rezeptfreie Schlaftabletten
REZEPTFREIE SCHLAFTABLETTEN für Antihistaminika und andere Wirkstoffe gemeinsam
Hypnotika /
Sedativa
Schlaf -
Tabletten Apothekenpflichtig Anw.: Ein- u. Durchschlafstörungen. Gegenanz.: Epilepsie, akuter Asthmaanfall, Phäochromocytom, gleichz Anw. von MAO-Hemmstoffen, akute Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- u. Schmerzmitteln sowie Psychopharmaka. Antihistaminika Schwang.: Kontraind StiIlz.: Kontraind. Nebenw.: Siehe
Liste Schwindelgefühl, Kopfschmerz, verlängerte Reaktionszeit,
Konzentrationsstörungen, Depression, Muskelschwäche, Tinnitus, Appetitverlust
u. -zunahme, sehr selten lebensbedrohlicher paralytischer Ikterus,
cholestatischer Ikterus u. Störungen der Körpertemperaturregulierung sind
beschrieben, paradoxe Reaktionen (Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit,
Alpträume, Halluzinationen, Zittern), in seltenen Fällen zerebrale Krampfanfälle,
Funktionsstörungen des Herz-Kreislaufsystems, EKG-Veränderungen, Beeinträchtigung
der Atemfunktion durch Sekreteindickung, Bronchialobstruktion u. Bronchospasmus.
Antihistaminika: -Haut Exantheme (Überempflndlichkeitsreakt.) -Nervensystem Sedierung Zentralnervöse
Beschwerden Bei
Kleinkindern Exzitationserscheinungen bei Überdos. -Augen Sehstörungen Glaukomauslösung
Engwinkelglaukom -Gastrointestinaltrakt Mundtrockenheit Gastrointestinale
Störungen -Blut Blutbildveränderungen
(sehr selten) -Urogenitaltrakt Miktionsstörungen -Immunsystem Überempfindlichkeitsreaktionen
(z. B. Hautreaktionen) Wechselw.: Wechselwirkung Zentraldämpfende
Pharmaka und Alkohol Zentraldämpfende Wirkung verstärkt Intoxikation Hohe Toxizität
für Kinder Peripher
vagolyt. Wirkung: Mydriasis mit Sehstörungen. Mundtrockenheit. Zentralnervöse
Wirkung: Delirien, u. U.
Halluzinationen bzw. Erregungszustände, Muskelzuckungen, Rigidität (vor allem
bei Kindern), Athetosen, klonisch-tonische Krämpfe, meist mit Erbrechen,
Hyperthermie. Anfängliche Reizung, dann terminale Lähmung des Atemzentrums,
Kreislaufkollaps, tiefes Koma.
Therapie Atemhilfe,
Krampfverhütung und Krampfbekämpfung. Giftentfernung, soweit nicht zuerst Krämpfe
mit Diazepam oder Phenytom beseitigt werden müssen. Mannitol-Infusionen. Keine
Stimulanzien, mit Ausnahme peripherer Kreislaufmittel. Bei Hyperthermie Bedecken
des Patienten mit nassem Tuch und Ventilatorgebläse (Fön). Bei
Hirndrucksteigerung Osmotherapie.
Besondere Möglichkeiten:
Diuresethempie, Physostigminsalicylat nach Physostigmintest. Besondere Vorsicht: Phenothiazinderivate, Hyperthermie. |
© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der Alltagswelt e.V. (B. H.)
Stand: 25. Oktober 2008