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Antihistaminika

Allergiemittel

Jucken in Augen und Nase?

Niesen und husten?

Die Nase läuft und die Augen tränen?

Vermehrte Schleimproduktion in den Bronchien?

 

Das ist alljährliche Frühjahrszeit – alle Pollen-Allergie-Geplagten können ein Lied davon singen.

Aber auch bei anderen Allergien, z.B. gegen Tierhaare, spielt sich solch eine Reaktion ab.

Im Körper wird zu viel Histamin ausgeschüttet – die Folge ist vermehrte Schleimproduktion – ein Abwehrmechanismus. Um diese überschießende Reaktion des Körpers abzubremsen, kann man Anti-Histaminika einsetzen - sie blockieren die Produktion von Histamin.

 

Nebenbei wirken diese Mittel noch gegen Brechreiz – deshalb findet man sie in Mitteln gegen Reisekrankheit. Und so manch ein Schnupfenmittel enthält auch solche Substanzen, denn die Nase soll auch bei Schnupfen weniger laufen.

 

Wer diese Mittel schon eingenommen hat, kann sicher bestätigen, dass sie müde machen. Sie wirken schlafanstoßend und beruhigend. In nicht rezeptpflichtigen Schlafmitteln findet sich nicht selten ein Anti- Histaminikum.

 

Diese dämpfende Wirkung kann zu Missbrauch verführen – allerdings ist die Wirkung wesentlich schwächer, als die der Benzodiazepine.   

 

© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der Alltagswelt e.V. (B. H.)

Stand: 25. Oktober 2008