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das wirkliche Leben
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Ambulanter Entzug
Von
Nass zu Trocken . ein Bericht Teil 1
von Charles S. Heute
bin ich 40 Jahre alt. Getrunken
habe ich von meinem 14 Lebensjahr (05.1975), Die
Gründe warum ich zum Alkoholiker wurde, werde ich in einem 1992: Ich
wurde seit einiger Zeit von der Sozialbetreuerin unseres Betriebes (Telekom), Wie
jeder Alkoholkranker, wollte ich |
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In
dieser Zeit hatte ich Probleme mit meinem Rücken (nach Bandscheiben- OP
1988), An
diesem Tag konnte ich nicht, wie gewohnt, schon morgens für meinen
Alkoholpegelstand An diesem Nachmittag wollte ich auch noch mit einigen Arbeitskollegen zum Bremer Freimarkt, zum Trinken also.
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Im
Krankenhaus hatte ich morgens um 8:oo Uhr einen Termin, Bei
der Untersuchung wurde das Zittern des Akoholentzugs bemerkt . Sofort
wurde die Untersuchung abgebrochen, und ich nach Hause geschickt. Es
war ca. 12:oo Uhr als ich zu Hause ankam. Sofort
griff ich zur Weinbrandflasche um meinen Pegel zu erreichen. Um
14:oo Uhr verließ ich meine Wohnung, um zum Freimarkt zu kommen. Etwa
um 15:oo Uhr traf ich meine Arbeitskollegen. Wir
steuerten sofort eine Bierbude an, um etwas zu trinken. Dort
konnte ich mein Bierglas nicht mehr festhalten vor zittern. Ein
Kollege führte mir das Glas zum Mund. Wie
auch schon der Alkohol zuhause, half das Bier nicht mehr, das Zittern zu
mindern. Mir
wurde übel, ich verließ meine Kollegen, um mir ein Glas Wasser zu
kaufen. Dieses
konnte ich mit einem Strohhalm trinken. Ich kehrte zu meinen Kollegen zurück. Wir
gingen ein Stück, als ich wie vom Blitz getroffen umfiel.
KRAMPFANFALL
Ich
renkte mir beim Aufschlag auf den Boden die Schulter aus, was ich aber
nicht mitbekam. Ich
wurde erst eine halbe Stunde später im Krankenhaus wieder wach.. Das Krankenhaus entließ mich schon am nächsten Tag. Dieser
Tag war es, an dem ich mich entschloss mit dem Trinken aufzuhören., der 26.10.1992.
Ich
weiß bis heute nicht warum der Alkohol am Freimarktstag nicht wirkte, |
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Ich
musste am nächsten Tag zu meinem Hausarzt, mit dem ich über die Möglichkeiten Ich
wollte zur Entgiftung in kein Krankenhaus, und erst im nächsten Jahr
waren noch Therapieplätze frei. Es
passierte etwas, womit ich eigentlich nie gerechnet hatte, ich sollte
kontrolliert Alkohol
intus um keinen zweiten Krampfanfall zu bekommen. Im
nachhinein klingt dies ziemlich merkwürdig, half mir aber dabei, weiter
zur Ich nahm meinen Resturlaub, bis zum Ende des Jahres. Durch Mithilfe der Caritas hatte ich kurz vor Weihnachten einen Therapieplatz in Aussicht. Ab 17.02.1993 in Neuenkirchen, bei Osnabrück. Am
31.12.1992 23:oo Uhr trank ich meinen letzten Tropfen Alkohol, ab dem
01.01.1993 ca.10:oo Uhr begann mein Alkoholentzug. Dieser Entzug ist wohl einer der Gründe, warum ich nicht rückfällig geworden bin. |
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Unter Aufsicht meines Hausarztes, entzog ich zuhause.
Ich habe Kreislaufstabilisierende Der
Entzug lief so ab: Am
01.01. ca. 10 Liter Flüssigkeit getrunken, gleich wieder erbrochen. Kein
Essen, nicht geschlafen. Am
02.01. ca. 15 Liter Flüssigkeit getrunken, gleich wieder erbrochen. Kein
Essen, nicht geschlafen. Am
03.01. nichts getrunken, nichts gegessen, nicht geschlafen. Am
04.01. nichts getrunken, nichts gegessen, nicht geschlafen, konnte jedes
Geräusch im ganzen Haus hören. Am
05.01. nichts getrunken, nichts gegessen, nicht geschlafen, konnte mit
geschlossenen Augen sehen ( kam mir jedenfalls so vor ). Am
06.01. Saft getrunken, nichts gegessen, aber geschlafen. Am
07.01. Saft getrunken, nichts gegessen, geschlafen. Am
08.01. hatte ich eine Blitzdiät hinter mir, 11 Kilo waren runter, aber
die ersten Scheiben Ich
konnte meinen Kopf nicht richtig gerade halten, das kam vom vielen
Erbrechen. So
musste ich zum Arzt in die Praxis, die Blicke der anderen
Patienten werde ich wohl Der
Arzt schrieb mich noch 2 Wochen krank (Diagnose–Alkoholentzug). Ich
versuchte nach Ablauf der Krankschreibung, wieder zu arbeiten, klappte
aber nicht so. Nach
2 Tagen konnte ich nicht mehr, der Gewichtsverlust hatte mich total entkräftet. Also
schrieb mich mein Arzt bis zum 16.02 weiter arbeitsunfähig.
(Diagnose-Alkoholentzug). Am 17.02. bin ich trocken zur Therapie gefahren worden. |
© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der A
lltagswelt e.V. (B. H.)Stand: 25. Oktober 2008