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Diese Statistik wurde zur Verfügung gestellt von 

Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS)

Zimmerweg 10

60325 Frankfurt/Main

Tel: 069-71 37 67 77

Fax: 069-71 37 67 78

 E-Mail: hls@hls-online.org

  Internet: www.hls-online.org

 

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Ein Bild aus der Frankfurter Drogenszene

 

Wie verteilt sich die Abhängigkeit von Drogen in Hessen

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Davon

Alkohol-Abhängige

 

Abhängig bedeutet:                                   

es müssen drei Kriterien nach ICD-10 zutreffend sein                                                                      

                                                                                                                              

Schädlicher Konsum:

Mehr als 40g aber höchstens 80g Reinalkohol bei Frauen (= 2-4 Flaschen Bier).

Mehr als 60g aber höchstens 120g Reinalkohol bei Männern (= 3-6 Flaschen Bier).


Hier tauchen auch wenn keine Abhängigkeit vorliegt,

Gesundheitsschäden auf (Leber, Gewebezerstörung, Bauchspeicheldrüse, Magen etc.)

 

 

Riskanter Konsum:

bei Erwachsenen beginnt nach internationalen Definitionen bei Männern bei 30g (= 1 ½ Flaschen Bier) reinem Alkohol täglich, bei Frauen bei 20g (= 1 Flasche Bier) reinem Alkohol täglich.

Wird diese Grenze überschritten sind auf Dauer psychische, physische und soziale Folgeschäden zu erwarten.

 

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Inanspruchnahme suchtspezifischer Hilfen bei Alkoholabhängigen

Von den Menschen, die aktuell alkoholabhängig sind oder in ihrem Leben einmal waren,

hatten oder haben Kontakt mit verschiedenen Formen des Hilfesystems:

 

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DAS BEDEUTET

Das spezialisierte Hilfesystem erreicht nur wenige Betroffene:
Fachkliniken             1%
Beratungsstellen      5 %
Selbsthilfe                ?

 

2.80% aller Alkoholabhängigen und Alkoholmissbrauchern haben allerdings Kontakt zu ihrem Hausarzt.

 

Das heißt, Betroffene haben Kontakt zum medizinischen Regelversorgungssystem, indem sie allerdings keine adäquate Hilfe erhalten.

 

Das spezialisierte und fachlich effektive Suchthilfesystem wiederum erreicht zu wenige der Betroffenen und setzt insgesamt zu spät ein.

Und es bedeutet auch:

Selbsthilfe muss anscheinend attraktiver werden.

© Alle Rechte vorbehalten für A.i.d.A, Arbeitskreis Alkohol in der Alltagswelt e.V. (B. H.)

Stand: 25. Oktober 2008